DROP R01 · Produkt, Drucktest und Artwork
Version: DROP-R01-2026-11-01
Status: physischer Testentwurf. Keine Produktionsfreigabe, kein bestätigter Stückpreis und kein abschließend freigegebener Produktname.

1. Produktgrenze
DROP wird als physisches Kartenspiel entwickelt. Die R01 beschreibt 2–4 Personen, ab 12 und 30–40 Minuten als Entwicklungsziele. Onlinehilfen dürfen das manuelle Zählen, Mischen, Sichten und Auswerten nicht verdecken.
Maja und Linus sind die Autoren. Sie werden nicht als Spielfiguren oder notwendige Charaktere der Spielwelt eingesetzt.
Die neue DROP-Fassung ist getrennt von TRAVURO D04 und der historischen P03/H1-Pipeline. Deren Karten, Schachtel- und Heftmaße sind kein Fertigungsnachweis für DROP.

2. Vollständiger Inhalt: genau 100 Karten
32 Startkarten = 12 Basic + 12 Lampenfieber + 4 Kumpel + 4 unterschiedliche Crew-Talente.
45 Szene-Karten = 5 Styles mit je 9 Karten aus je 5 Typen.
10 echte Cringe-Karten = fünf benannte, mechanisch gleiche Typen mit je zwei Exemplaren.
10 unterschiedliche Legenden.
3 unterschiedliche Trends.
Die 32 Start-, 45 Szene- und 10 Cringe-Karten bilden 87 Spielkarten mit exakt gleicher Rückseite. Legenden erhalten einen zweiten, Trends einen dritten klar unterscheidbaren Rückseitentyp.
Alle 100 Karten verwenden im Test dieselbe Geometrie. Keine zusätzlichen Karten oder Marker unbemerkt zum Inhalt addieren.
Bei weniger als vier Personen bleiben die nicht gewählten Startdecks außerhalb der Partie. Das ändert nicht den Lieferumfang.

3. Tatsächliches Tischhandling
Gemeinsamer Bereich:
- Szene-Stapel und fünf offene Plätze von links 1 bis rechts 5.
- Drei offene Legenden mit getrenntem Nachziehstapel.
- Aktiver Trend und weitere Trends.
- Offener Vorrat echter Cringe sowie ein klar getrennter Bereich für endgültig entfernte Karten.
Persönlich:
- Verdeckter Nachziehstapel, offene Ablage, aktuelle Set-Auslage und gewonnene offene Legenden.
Setkarten werden einzeln in nachvollziehbarer Aufdeckreihenfolge gelegt. Geschützte Karten liegen quer und zählen null Risiko; Hype, Style und sonstige Werte bleiben erhalten. Schutz gilt für die nächste tatsächlich ins Set aufgedeckte Karte dieses Zuges, nicht für nur angesehene oder unmittelbar abgelegte Karten.
Sofort-Bewegungen werden sofort physisch ausgeführt. Battle-Step kann eine Risikokarte vorübergehend in die Ablage geben; Lampenfieber ist trotzdem nicht dauerhaft entfernbar.
Piece gibt ausschließlich echte Cringe aus dem Set an die nächste Person IM UHRZEIGERSINN weiter. Tag trifft ebenfalls diese Person. Mural trifft alle anderen reihum ab dieser nächsten Person, solange Cringe vorhanden ist.
Nach einem sicheren Stopp bleibt das Set bis einschließlich Hypezählung, Einkauf und Legendenprüfung unverändert liegen. Glow-Up entfernt vor dem Einkauf ausschließlich erlaubte Karten aus der eigenen bereits bestehenden Ablage. Damit sind weder ein eingefrorenes Set noch gemerkte Style-Zahlen oder vorgemerkte Entfernungen erforderlich.
Nach einem Flop zuerst das gesamte Set in die Ablage legen. Danach Trost wählen: eine Szene-Karte mit aufgedruckten Kosten GENAU 2 gratis erwerben oder eine echte Cringe aus der eigenen Ablage in den Vorrat zurückgeben. Lampenfieber ist dafür nicht zulässig. Ohne verfügbare Option entfällt der Trost.

4. Einkaufen ohne Hype-Chips
Die aktive Person nennt den Gesamthype nach Finale. Das Set bleibt als Rechengrundlage liegen.
Szeneplätze verändern sich während des gesamten Einkaufs nicht. Gekaufte Karten vorübergehend direkt unter ihren ursprünglichen Plätzen parken. So bleibt erkennbar, welcher Positionsrabatt gilt. Die erste gekaufte Karte ausdrücklich als ersten Kauf ansagen, damit Viral und passende Stencil-Boni eindeutig sind.
Der Mindestpreis ist nach sämtlichen Rabatten 1 Hype. Mehrere passende Stencil-Boni addieren sich auf den ersten Kauf. Die Summe der effektiven Kaufpreise wird mit dem Hype verglichen. Hype wird nicht durch zusätzliche Spielmarker dargestellt.
Erst nach Ende des gesamten Einkaufs gehen die Käufe auf die persönliche Ablage. Sie gehören schon beim Kauf der kaufenden Person, zählen aber nicht zum aktiven Set.

Marktpflege genau einmal am Zugende:
Wenn in diesem Zug keine Szene-Karte erworben wurde, verlässt die äußerste rechte verbliebene Szene-Karte die Partie. Ein kostenloser Flop-Trost-Erwerb ist ein Erwerb und verhindert diesen Abgang.
Verbliebene Karten behalten ihre Reihenfolge und rücken nach rechts zusammen. Die freien Plätze werden von RECHTS NACH LINKS vom Szene-Stapel aufgefüllt.
Kann nicht mehr auf fünf Karten aufgefüllt werden, wird das Spielende ausgelöst. Die laufende Runde wird trotzdem bis zur Person rechts von der ursprünglichen Startperson beendet. Fehlende Karten bleiben fehlend.
Ein neuer Trend nach einer Legende wirkt ab dem nächsten Zug. Die gerade beendete Kaufphase wird nicht rückwirkend neu berechnet.

5. Druckleichtes Testdeck: 63 x 88 mm
63 x 88 mm ist für R01 lediglich Testgeometrie. Die Bezeichnung Poker-/Standardformat ersetzt kein Lieferantentemplate und keine Prüfung von Papier, Stapeldicke oder Schachtel.
Die A4-Datei enthält zwölf Vorder-/Rückseitenpaare, also zwölf Duplexbögen bzw. 24 PDF-Seiten.
Je Seite neun Karten in drei Spalten und drei Zeilen. Zwischen den Karten liegen 2 mm. Der Kartenblock ist 193 x 268 mm groß; mittig auf A4 entstehen 8,5 mm Seitenrand und 14,5 mm Rand oben/unten.
100 Karten belegen zwölf solche Bögen; auf dem letzten Bogen bleiben acht Kartenfelder leer. Ihre Rückseiten müssen ebenfalls leer bleiben.
Bei fortlaufender Zusammenstellung sind Bögen 10 und 11 gemischt: unterschiedliche Rückseitentypen müssen pro Feld korrekt zugeordnet sein. Bogen 12 enthält eine einzige Karte.
Für Duplex an der langen Kante werden auf jeder Rückseite die Spalten innerhalb jeder Zeile gegenüber der Vorderseite gespiegelt. Diese Spiegelung gehört in die fertige Druckdatei, nicht als zusätzliche nachträgliche Benutzereinstellung.

Druckanleitung:
1. Zuerst nur das erste Vorder-/Rückseitenpaar drucken.
2. A4, tatsächliche Größe bzw. 100 Prozent wählen. Keine Anpassung an Seite, keine zusätzliche Mehrseitenanordnung und keine zusätzliche Spiegelung.
3. Beidseitiger Druck an der LANGEN KANTE.
4. Vorder-/Rückseite gegen das Licht kontrollieren. Kartenformat mit Lineal prüfen. Schnitt- und Druckversatz nicht durch Skalieren verschleiern.
5. Erst nach bestandenem Paar den vollständigen Satz drucken.
6. Gemischte Bögen 10/11 und den einzelnen Kartenplatz auf Bogen 12 gesondert kontrollieren.
7. Ausschneiden, nach Art und Crew sortieren, alle 100 Exemplare anhand ihrer IDs zählen.
Unterschiedliche Kartendicken, Papierfarben oder Rückseiten dürfen nicht als verdeckte Markierungen in ein Deck gelangen. Alle 87 Spielkarten auf gleichartigem Material drucken.
Das Paket ist ein Arbeitsdruck. Es belegt weder endgültige Ablesbarkeit noch Haltbarkeit oder Schachtelpassung.

6. Kartenlayout für den Test
Regeln, Hype, Risiken und Style bekommen Vorrang vor Bildern.
Im oberen Indexbereich mindestens Style, Hype und Risikozahl wiederholen; nur Werte an den unteren Ecken genügen für eine überlappende Set-Auslage nicht.
Lampenfieber deutlich und zusätzlich zum Risiko mit NICHT ENTFERNBAR kennzeichnen. Echte Cringe als eigenen Kartentyp benennen; sie sind nicht mit jeder beliebigen Karte mit Risiko gleichzusetzen.
900er deutlich mit RISIKO 2 drucken, nicht allein mit einem einzelnen Warnzeichen.
Stabile klare Piktogramme zeichnen oder benannte Textfelder einsetzen. Die korrekte Darstellung darf nicht von Emoji-Fonts abhängen.
Mindestens ungefähr 9,5–10 pt Effekttext ist eine Ausgangsannahme für den Test, keine bestätigte Mindestlesbarkeit. Zu lange Effekte nicht durch sehr kleine Schrift retten.
Farbe immer mit Symbol oder Form kombinieren. Sichtbarkeit aus verschiedenen Sitzpositionen und bei geschützten querliegenden Karten prüfen.
Fame und Sterne werden bei der Wertung genau einmal gezählt; echte Cringe tragen minus eins. Gedruckte negative Sterne nicht zusätzlich erneut abziehen.

7. Artworkbudget: 50 Vorderseiten, wenige große Motive
Die vollständige Liste enthält 50 benannte Vorderseiten:
- 7 Start-/Talenttypen.
- 25 Szene-Typen.
- 5 echte Cringe-Typen.
- 10 Legenden.
- 3 Trends.
Das sind 50 Satz- und Kontrollvarianten. Daraus folgt kein Bedarf an 50 großen Illustrationen.

Vorgeschlagenes erstes Motivbudget:
- Fünf Style-Masterillustrationen.
- Vier eigenständige Crew-Abzeichen, ohne Personenporträts.
- Drei neutrale grafische Motive für Basic, Lampenfieber und Kumpel.
- Ein gemeinsames Cringe-Grundmotiv mit kleinen Form-/Namensvarianten.
- Fünf redundante Style-Symbole sowie ein gemeinsames System für Hype, Risiko, Sterne und Phasen.
- Eine gemeinsame Spielkartenrückseite, eine Legendenrückseite und eine Trendrückseite.

Die 25 Szene-Typen lassen sich aus den fünf Masterillustrationen, Namen und einer festen Preis-/Rangstaffel gestalten. Je Style gibt es genau einen Typ für die Preise 2, 3, 4, 5 und 7. Style plus Preis ist damit bereits eine eindeutige funktionale Kennung.
Die fünf Typen müssen trotzdem auf dem Tisch zuverlässig auseinanderzuhalten sein. Reicht Name plus Rang nicht, kleine sekundäre Formen ergänzen. Keine neue Vollillustration erzwingen, aber auch keine Verwechslungen durch reine Umfärbung akzeptieren.
Legenden können als typografische Event-/Auszeichnungsplakate dieselben Bildbausteine wiederverwenden. Trends sind drei prägnante Regelplakate. Die Schachtel kann vorhandene Motive aufnehmen.
Das ist ein Budget für Motive und Layoutaufwand, keine Schätzung von Illustratorstunden oder Stückkosten.

8. Gestalterische Richtung
Eigenständige grafische Underground-Eventposter: große Farbflächen, starke dunkle Konturen, begrenzte Textur und ruhige Hintergründe. Die Energie kommt aus Rhythmus und Form, nicht aus vielen kleinen Requisiten.
Beat: Wellen und Klangbalken.
Move: Bewegungsbögen und deutliche Richtungswechsel.
Board: Rampen, Kanten und Kurven.
Pixel: Raster und klar gegliederte Flächen.
Spray: Schablonenformen und überlagerte Farbschichten.
Eine gemeinsame Schrift- und Layouthierarchie verbindet die Styles. Kulturelle Motive bleiben originär; reale Crew-, Künstler-, Spiele- oder Ausrüstungslogos sind nicht Voraussetzung.
Maja und Linus sind keine Figuren innerhalb des Spiels. Eine bestimmte Identität oder Kleidung der Autoren ist nicht Bestandteil der Kaufmotive.
Für das Regelpaket werden keine finalen Kartenbilder oder erfundenen realen Events benötigt. Artwork wird erst nach der mechanischen Prüfung ausgearbeitet, bevor später tatsächliche Druckmuster Lesbarkeit und Farbe prüfen.

9. Herstellungs- und Freigabegrenzen
100 Karten plus Anleitung benötigen eine zusammen passende Papier-, Heft- und Schachtelentscheidung. Grammatur allein sagt nicht, wie hoch der fertige Stapel ist.
Die historische 80-Karten-P03-Schachtel und frühere Regelhefte sind keine Belege für dieses Paket.
Ein Herstellerangebot muss den gewählten Inhalt, das konkrete Format, Papier, Beschichtung, Sortierung und die Verpackung enthalten. Hier wird weder ein Kostenwert noch eine Bestellmenge als bestätigt genannt.
Eine 3D-Ansicht oder ein am Bildschirm schönes Bild beweist kein gutes Mischen, Greifen oder Lesen. Die R01 muss als vollständiger Kartensatz auf dem Tisch geprüft werden.
Quellen der inhaltlichen R01: DROP_R01_Karten.json und die zugehörige DROP-R01-2026-11-01-Regelfassung. Die beigefügte R00 bleibt historische Quelle und wird nicht als aktuelle Regel eingesetzt.

